Erhaltung von Delfinen

Anthropologische Verschmutzung, welche ihren Ursprung in menschlichen Aktivitäten hat, ist eine ernsthafte Gefährdung für Zetazeen weltweit, die Kanarischen Inseln sind hierbei keine Ausnahme.

Tursiops truncatus
Erhaltungsstatus: Kategorie LC (nicht gefährdet) der Roten Liste der IUCN
Wildpopulation: 600.000, stabil
Tiere in Menschenobhut: 256 in Europa

Ziele
Die Einflüsse langlebiger organischer Schadstoffe und Schwermetalle auf Große Tümmler erforschen, Ausarbeitung eines guten Startpunktes zur Förderung angemessener Schutzmaßnahmen.

Strategie
Vergleichsforschung des anthropologischen Verschmutzungslevels zwischen Großen Tümmlern und anderen Zetazeen sowie zwischen verschiedenen Meeresregionen weltweit, um indirekt den Gesundheitsstatus der marinen Umwelt der Kanarischen Inseln herauszufinden.
Der erste Teil dieser Forschung fokussiert sich auf küstennahe und ozeanische Delfinpopulationen, der zweite Part analysiert die Konzentration langlebiger organischer Schadstoffe und Metalle in den residenten Grindwalpopulationen.
Die Strategie fasst ins Auge, die möglichen Zusammenhänge zwischen toxischen Rückständen und pathologischen Daten herauszufinden und die Einflüsse biologischer Variablen zu bestimmen und deren Einfluss auf die Verschmutzung auszuwerten.

Aktionen
Bewertung des Levels von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Chlor-Kohlenwasserstoffen in gestrandeten Großen Tümmlern (Tursiops truncatus) rund um die Kanarischen Inseln.

Auswertung des Levels und Profilen von POPs (Chlor-Kohlenwasserstoff-Pestizide, PCBs und PAHs) in wild lebenden Populationen des Großen Tümmlers der Kanarischen Inseln.

Bestimmung des Levels von Quecksilber und Selen in gestrandeten Großen Tümmlern.

Das Forschungsteam veröffentlichte vier wissenschaftliche Studien in renommierten Fachzeitschriften als Ergebnis dieses Projektes.

Spanien, Kanarische Inseln und Makaronesien

Lokale Partner
Universität von Las Palmas de Gran Canaria
SANICET

Bereitgestellte Mittel seit 2006: 243,333 $