Erhalt des Gebirgsaras

Bis vor kurzem galt der Gebirgsara als sehr seltene Spezies. Hauptsächlich trifft man die Tiere in Peru an, jedoch gibt es auch ein kleine Verbreitungsgebiete in Brasilien und Bolivien. Er lebt an der Kante zu feuchten, immergrünen Tieflandwäldern bei Flüssen und Lichtungen. Die Vögel bevorzugen Buriti-Palmen und deren Vorkommen ist sehr variabel, abhängig von der Jahreszeit und weiteren Faktoren.

Primolius couloni
Erhaltungsstatus: Kategorie VU (gefährdet) auf der Roten Liste der IUCN
Wildpopulation: 10.000 – 70.000.
Tiere in Menschenobhut: unbekannt

Ziele
Zunächst müssen Informationen über den tatsächlichen Erhaltungsstatus gesammelt werden. Zusätzlich wird dieses Projekt, welches in Kooperation mit der peruanischen Regierung durchgeführt wird, mit dem Projekt zum Erhalt des Finsch’s Edelsittich, der als „stark gefährdet“ eingestuft wird, zusammenarbeiten.

Strategie
Beide Projekte beinhalten die Definition von Methoden, um die Ausweitung der Populationen an Schlüsselstellen zu identifizieren sowie den Grad des illegalen Handels abzuschätzen und die Erregung des lokalen Bewusstseins bezüglich dem Schmuggel dieser Vögel.

Aktionen
Das Forscherteam leitet Populationsschätzungen und analysiert den Lebensraum und erneuert parallel die Schätzungen zur Gefährdung beider Spezies. Der allgemeine Trend der Population des Gebirgsaras zeigt einen langsamen Rückgang auf, es scheint jedoch, dass die Spezies ein gewisses Level an Veränderung ihrer Heimatwälder überstehen kann. Schätzungen der letzten Jahre zeigen, dass die Population des Finsch’s Edelsittich keinen erneuten Rückgang hinnehmen musste, aufgrund der Zersplittung seiner bevorzugten Trockenwälder.

Perú
Osten

Lokale Partner
Staatliche Nationale Schutzgebiete, Peruanische Regierung

Bereitgestellte Mittel seit 2008 70.693 $