Erhaltung des Afrikanischen Löwens, Artenvielfalt und Wüstenland

Das Kavango Zambezi grenzüberschreitende Naturschutzgebiet (KAZA TFCA) misst ungefähr 519.000km2 und erstreckt sich über fünf afrikanische Länder: Angola, Botsuana, Namibia, Sambia und Simbabwe. Die Ziele von KAZA sind der Schutz des Ökosystems und die Reduzierung der Gefahr des Aussterbens sowie Erhöhung der wirtschaftlichen Möglichkeiten durch Expansion der wildlife economy. Das KAZA-Gebiet ist berühmt für seine Ansammlung von großen Säugetieren (mindestens 195 Spezies wurden gesichtet), inklusive dem charismatischen Afrikanischen Elefanten, Büffeln, Giraffen, Löwen sowie Spitz- und Brautmaulnashörner. Trotz dieses Reichtums an diversen Wildtieren gibt es eine große Unwissenheit über Spezies, die immer noch in einigen Teilen von KAZA leben, vor allem in Angola.
Der Löwe ist der meisten bekannte Fleischfresser Afrikas, aber seine Populationen verschwinden rasant. Illegale und legale Jagd, Verlust und Zerstückelung des Lebensraums haben mehr als eine 40 %tige Reduzierung der Löwen in den letzten 20 Jahren verursacht. Jedoch gelten Löwen als Schlüssel-Anzeiger der Gesundheit eines Ökosystems und sind die Hauptfaktoren des Erfolgs des Ökotourismus in dieser Region. Dieses Projekt gilt der Sicherstellung des Verbleibs einer wesentlichen Komponente von KAZA.

Panthera leo
Erhaltungsstatus: Kategorie VU (gefährdet) der Roten Liste der IUCN
Wildpopulation: 20.000, stark zurückgehend
Tiere in Menschenobhut: nicht quantifiziert, jedoch sehr viele

Ziele
In Angola die Auswertung des Löwenstatus, anderer großer Fleischfresser und Schlüsselspezies großer Pflanzenfresser sowie die Dokumentation aller menschlichen Aktivitäten, die sich wahrscheinlich ungünstig auf das Vorhandensein dieser Spezies auswirken.

Strategie
Ermittlung des Status der Löwenpopulation und weiterer Hauptspezies im angolanischen Teil KAZAs sowie von Mustern menschlicher Aktivitäten und Einflüsse, zur Einführung von Wildtier-Verwaltern mit gutem Verständnis über Verbreitung, Populationsgröße und Hauptgefahren für Löwen und deren Beutetiere als Basis für eine Langzeit sozioökonomische Planung, vereinbar mit dem Erhalt der Artenvielfalt.

Aktionen
Zur Abschätzung der aktuellen Verbreitung der Löwen, Leoparden, Geparden, Afrikanischen Wildhunden, Hyänen und anderer Spezies und Einschätzung der jeweiligen Populationsgröße. Die Experten des Projekts zählen identifizierbare Pfotenabdrücke und anderer Spuren an Transekten. Dieses machen wir, aufgrund von Zeit- und Kosteneinsparung mit dem Auto. Frühere Studien identifizierten starke, lineare Zusammenhänge zwischen hohen Carnivoren-Populationsdichten und der regelmäßigen Pfade entlang der Transekten. Kamerafallen werden ebenso zum Erfassen der Wildtiere in Ansammlungsregionen wie Salzbecken, Salzsteinen und wichtigen Flüssen genutzt, welche während des Prozesses kartografiert werden. Wanderungen von Löwen werden ebenso durch Satelliten-Peilsender, an einigen Haupttieren überwacht.

Angola

Futouris (Vereinigung der Reiseveranstalter, Deutschland)
Panthera

Bereitgestellte Mittel seit 2015 120,000$
Panthera leo