Monachus monachus, Mittelmeer-Mönchsrobbe

Kategorie Abgeschlossen
Datum  2019
Geldanlagen 15.000$

Die Mittelmeer-Mönchsrobbe ist eine vom Aussterben bedrohte Art. Die LPF hat an der Untersuchung der Population von Madeira mitgewirkt, insbesondere an der Untersuchung ihrer Bedrohungen, um Maßnahmen und Jagden zu ihrem Schutz festzulegen.

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Mittelmeer-Mönchsrobbe, Madeira

Die Mittelmeer-Mönchsrobbe ist vom Aussterben bedroht; aktuelle Studien schätzen ihren Bestand auf 350 bis 450 Tiere. Obwohl die Mönchsrobbe früher im gesamten Mittelmeer, im Schwarzen Meer und in Teilen des Atlantiks von Marokko bis Kap Blanco (Mauretanien) einschließlich der Kanarischen Inseln, Madeira und der Azoren weit verbreitet war.

Gegenwärtig ist das Verbreitungsgebiet der Mönchsrobbe stark fragmentiert und besteht aus 3–4 Populationen im Mittelmeer, insbesondere in der Ägäis. Im Atlantik gibt es nur noch zwei Populationen, eine in Cabo Blanco und eine auf dem Madeira-Archipel.

Zu den Hauptursachen für den Rückgang der Mönchsrobbenpopulationen gehören die Zerstörung von Lebensräumen, die Sterblichkeit aufgrund von Interaktionen mit Fischern, unbeabsichtigte Fänge und die allgemeine Zunahme des menschlichen Drucks, der die Robbe aus ihrem Lebensraum verdrängt hat. Diese einst offene, strandbewohnende Art ist gezwungen, immer weniger geeignete Lebensräume zu nutzen, wie z. B. kleine Meereshöhlen, die sich nicht zum Brüten eignen.

Die Loro Parque Fundación arbeitet mit einem Projekt zur Markierung von Mönchsrobben auf Madeira zusammen, bei dem mit GPS-Empfängern ausgestattete Armbänder verwendet werden, die es ermöglichen, die Tiere zu verfolgen und festzustellen, wie sie ihren Lebensraum nutzen und ob es möglicherweise zu Konflikten mit menschlichen Aktivitäten kommt. Auch die Höhlen an der Küste wurden mit Hilfe von Fotofallen überwacht, um herauszufinden, welche Höhlen zum Brüten genutzt werden. Alle gesammelten Informationen werden den Behörden Madeiras helfen, wirksame Schutzmaßnahmen zu ergreifen und diese kleine Teilpopulation zu schützen, deren Zahl auf etwas mehr als 25 Tiere geschätzt wird.

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