„Chuchangas“ – Endemische Landschnecken der Kanaren (CanBIO)

Die Verbesserung des Erhaltungszustands mehrerer endemischer Landschneckenarten der Kanarischen Inseln ist das Ergebnis eines gemeinsamen Projekts der Loro Parque Fundación und des CanBIO-Programms, in Zusammenarbeit mit der Weltnaturschutzunion IUCN, der Universität La Laguna und mit Kofinanzierung durch die Regierung der Kanarischen Inseln.

Nach über einem Jahrzehnt ohne aktuelle Daten konnten dank dieser Arbeit zahlreiche Arten neu bewertet und ihre Gefährdungskategorie in der Roten Liste der IUCN angepasst werden, was tatsächliche Fortschritte bei ihrer Erhaltung widerspiegelt.

Hemicycla mascaensis
Eine auf Teneriffa endemische Art, deren Erhaltungszustand sich dank neuer Informationen über ihre Verbreitung und Populationssituation von „vom Aussterben bedroht” (CR) auf „potenziell gefährdet” (NT) verbessert hat.

Monilearia arguineguinensis
Endemisch auf Gran Canaria. Der Status wurde von „vom Aussterben bedroht“ (CR) auf „stark gefährdet“ (EN) herabgestuft, nachdem sich die Bestandslage als günstiger erwiesen hat als zuvor angenommen.

Vitrinula festinans
Endemisch auf La Palma. Der Erhaltungszustand wurde von „vom Aussterben bedroht” (CR) auf „gefährdet” (VU) herabgestuft, nachdem neue, bisher unbekannte Populationen entdeckt wurden.

Hemicycla efferata
Ebenfalls auf La Gomera beheimatet. Der Gefährdungsstatus wurde von „vom Aussterben bedroht“ (CR) auf „potenziell gefährdet“ (NT) herabgestuft.

Napaeus arinagaensis
Ebenfalls auf Gran Canaria heimisch. Die Art wurde von „vom Aussterben bedroht“ (CR) auf „gefährdet“ (VU) herabgestuft, was eine größere Populationsstabilität widerspiegelt.

Canariella ronceroi
Endemische Art auf La Gomera, die dank neuer Populationsdaten in die Kategorie „gefährdet” (VU) herabgestuft wurde.