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Loro Parque Fundación empfing den Ausschuss für ökologischen Wandel des kanarischen Parlaments, um die Fortschritte des Projekts vorzustellen – ein weltweit einzigartiges Modell öffentlich-privater Zusammenarbeit, das gemeinsam mit der Regierung der Kanarischen Inseln und den beiden öffentlichen Universitäten der Kanaren umgesetzt wird.

Der parlamentarische Besuch knüpft an die institutionelle Unterstützung an, die der Regionalminister Mariano H. Zapata bereits vor wenigen Monaten zum Ausdruck gebracht hatte.

Eine große Delegation des Ausschusses für ökologischen Wandel und Energie des Parlaments der Kanarischen Inseln besuchte gestern die Einrichtungen der Loro Parque Fundación, um sich aus erster Hand über die Fortschritte und Ergebnisse des CanBio-Projekts zu informieren – einer strategischen Initiative öffentlich-privater Zusammenarbeit unter der Leitung der Loro Parque Fundación und der Regierung der Kanarischen Inseln sowie der beiden öffentlichen Universitäten der Kanaren, die sich als internationaler Maßstab in der angewandten Forschung zu Klimawandel und Biodiversitätsschutz etabliert hat.

An dem Besuch nahmen der Vorsitzende der Kommission für ökologischen Wandel und Energie des kanarischen Parlaments, Jesús Ramos Chinea (ASG), die Abgeordneten David Morales und Raquel Díaz (PP), Alicia Pérez (PSOE), Alicia Vanoostende (PSOE), Nicasio Galván (VOX) sowie Jonathan Martín (CC) teil. Sie brachten ihre institutionelle Unterstützung für die wissenschaftliche Forschung als zentrales Instrument zur Bewältigung der Umweltprobleme des Archipels zum Ausdruck.

Während des Besuchs wurden die Parlamentarier begleitet vom Präsidenten der Loro Parque Fundación, Christoph Kiessling, dem wissenschaftlichen Direktor der Loro Parque Fundación, Martin Böye, sowie dem Direktor für institutionelle Beziehungen von Loro Parque, Ricardo Fernández de la Puente.

Die wissenschaftlichen Koordinatoren des Projekts – Javier Almunia und Fernando Rosa, Forscher an der Universität La Laguna, sowie Aridane González, Forscherin an der Universität Las Palmas de Gran Canaria – erläuterten die wichtigsten Meilensteine seit Beginn des Projekts.

CanBio hat sich zu einem Beispiel wirksamer Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Verwaltungen, Privatsektor und Wissenschaft entwickelt. Die enge Kooperation zwischen Loro Parque Fundación, der Regierung der Kanarischen Inseln, der Universität La Laguna und der Universität Las Palmas de Gran Canaria hat den Aufbau eines wegweisenden wissenschaftlichen Monitoringsystems im Archipel ermöglicht, um Schlüsselparameter wie Ozeanversauerung, steigende Meerestemperaturen, Unterwasserlärm und den Verlust mariner und terrestrischer Biodiversität zu untersuchen.

Der Vorsitzende des Ausschusses für ökologischen Wandel und Energie, Jesús Ramos Chinea, bezeichnete den Besuch als „sehr positiv“ und hob den Wert dieses Kooperationsmodells hervor: „Dass die am Projekt beteiligten Wissenschaftler uns ihre Arbeit aus erster Hand erläutern, ist für die Ausarbeitung parlamentarischer Initiativen von entscheidender Bedeutung. Die Kanarischen Inseln können ein großes Labor sein, um Wissen in die Welt zu exportieren. Wir haben zwei außergewöhnliche öffentliche Universitäten, und die Loro Parque Fundación erleichtert diesen Wissenstransfer, der für die Verbesserung der Lebensräume der Arten besonsers wichtig ist.“

Christoph Kiessling hob seinerseits das Ausmaß der in den vergangenen Jahren geleisteten Arbeit hervor: „Nach sieben Jahren gemeinsamer Arbeit mit der Regierung der Kanarischen Inseln und unseren beiden öffentlichen Universitäten haben wir auf den Kanaren ein weltweit einzigartiges Modell für Forschung und Naturschutz aufgebaut. Dieses Projekt zeigt, dass öffentlich-private Zusammenarbeit, wenn sie auf Wissenschaft und echtem Engagement basiert, außergewöhnliche Ergebnisse beim Schutz unserer Biodiversität erzielen kann. Was wir hier erreichen, bringt uns international an die Spitze, und wir sind stolz darauf, dies mit unseren öffentlichen Vertretern zu teilen.“

Der parlamentarische Besuch knüpft an die institutionelle Unterstützung an, die vor wenigen Monaten bereits vom Minister für ökologischen Wandel und Energie der Kanarischen Regierung, Mariano H. Zapata, gezeigt wurde. Bei seinem Besuch bei Loro Parque Fundación betonte er, dass CanBio „ein klares Beispiel für wirksame Klimapolitik ist, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und öffentlich-privater Zusammenarbeit basiert“, und hob zudem die Bedeutung dieser Initiative hervor, um wirksame Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in einem besonders vulnerablen Gebiet wie den Kanaren zu entwickeln.

Das Projekt umfasst verschiedene Teilprogramme, die sich auf die Wiederherstellung bedrohter endemischer Arten, das Monitoring mariner und terrestrischer Fauna sowie die Erzeugung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Unterstützung öffentlicher Entscheidungen konzentrieren.

Das Treffen diente auch dazu, den Parlamentariern die globale Wirkung der Loro Parque Fundación zu verdeutlichen, die weltweit mehr als 30 Millionen US-Dollar in über 300 Naturschutzprojekte investiert hat, wodurch 18 Tierarten vor dem Aussterben bewahrt und der Schutz der Biodiversität auf den Kanaren entscheidend gestärkt werden konnten.

Der Besuch des Parlaments stärkt den institutionellen Konsens rund um ein Projekt, das die Kanaren als internationales Referenzlabor für Naturschutz, Klimaforschung und den Schutz bedrohter Arten positioniert.