Cacatua haematuropygia, Philippinen Rotsteißkakadu

Kategorie Land
Datum 1999-
Geldanlagen 1.866.084$

Diese Kakaduart ist mit weniger als 750 Exemplaren in der Natur akut vom Aussterben bedroht. Die LPF setzt sich seit 1999 kontinuierlich für das Überleben dieser Art ein.

Unterstützung des Projekts
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Rotsteißkakadu, Philippinen

Der Rotsteißkakadu ist eine Vogelart, die von der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als stark gefährdet eingestuft wird.

Derzeit wird ihr Wildbestand auf 430–750 Exemplare geschätzt, die vor allem in den Wäldern und Mangroven der Insel Palawan und der nahe gelegenen Inseln leben. In der Vergangenheit umfasste das Verbreitungsgebiet dieses Kakadus praktisch alle Inseln des philippinischen Archipels.

Der starke Verlust von Lebensraum durch Abholzung und Fang zu kommerziellen Zwecken hat diese Art an den Rand des Aussterbens gebracht. Aus diesem Grund unterstützt die Loro Parque Fundación seit 1999 die örtliche Katala-Stiftung mit dem Ziel, die Populationen dieser Art durch alle notwendigen Erhaltungsmaßnahmen wiederherzustellen und so ihren Gefährdungsgrad zu verringern.

Die wichtigsten Maßnahmen konzentrierten sich auf den Schutz der Nester und die Schaffung von Aufzuchtstationen, um die Fortpflanzung der wilden Exemplare und den Erfolg der Zucht zu gewährleisten.

Eine der wichtigsten Aktionen in diesem Projekt war die gemeinsam mit der Katala-Stiftung entwickelte Aktion zur Umwelterziehung. Die Sensibilisierung der lokalen Bevölkerung hat entscheidend dazu beigetragen, die Zahl der Nestplünderungen zu verringern. Diese aktive Beteiligung der Bevölkerung und der lokalen Verantwortlichen hat zur Einrichtung von Schutzgebieten für die Art geführt, wie z. B. das Rasa Island Wildlife Sanctuary, wo ein System von Wächtern, ehemaligen Jägern, eingerichtet wurde, um die Nester vor Wilderern zu schützen.

Diese Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung hat auch zur Wiederherstellung des natürlichen Lebensraums durch Aufforstungsprojekte beigetragen. Außerdem wurden nachhaltige Einkommensalternativen für die lokale Bevölkerung geschaffen, die sich nicht negativ auf den Naturschutz und den Schutz des Rotsteißkakadus auswirken.

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