CANBIO. Studie über den Klimawandel auf den Kanarischen Inseln.

Kategorie Maritim
Datum  –
Geldanlagen 2.000.000$

Diese ehrgeizige Initiative, die in Zusammenarbeit mit der Regierung der Kanarischen Inseln durchgeführt wird, zielt darauf ab, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Gewässer und die biologische Vielfalt des Meeres auf den Kanarischen Inseln zu untersuchen.

Unterstützung des Projekts
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CanBIO ist ein Umweltforschungsprogramm, das zu gleichen Teilen von der kanarischen Regierung und dem Loro Parque mit zwei Millionen Euro finanziert wird, die über einen Zeitraum von vier Jahren investiert werden, um den Klimawandel im Meer, die Versauerung der Ozeane und deren Auswirkungen auf die biologische Vielfalt im Meer auf den Kanarischen Inseln und Makaronesien zu untersuchen.

Ziel des CanBIO-Projekts ist es, eine Datenquelle für die Modellierung des Klimawandels in der makaronesischen Region sowie ein Modell für den Schutz der Meeresarten in der gesamten Region angesichts des bevorstehenden globalen Wandels zu schaffen.

Das Projekt befasst sich mit drei grundlegenden Problemen, die für Makaronesien typisch sind:
• CO2-Aufnahme durch den Ozean, Klimawandel und Versauerung der Ozeane
• Veränderungen in der akustischen Umwelt, Unterwasserlärm und seine Auswirkungen auf die Tierwelt
• Verlust der biologischen Vielfalt im Meer, Veränderung der Ökosysteme und Aussterben von Arten

Das CanBIO-Projekt umfasst fünf Teilprojekte: BioMAR, BioACU, CanOA, BuoyPAM und MacPAM.

BioMAR: Dieses Projekt konzentriert seine Maßnahmen auf die Überwachung stark gefährdeter oder gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels auf den Kanarischen Inseln besonders empfindlicher Meeresarten wie den Engelshai (Squatina squatina), den Mantarochen (Gymnura altavela) oder die Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta). Die für die Analyse dieser Populationen angewandte Methode ist die Implantation von akustischen Markierungen, die von festen Stationen oder durch den Einsatz von auf konventionellen oder autonomen Schiffen installierten Empfangssystemen erfasst werden können. Dieses Teilprojekt umfasst auch die Analyse und Untersuchung der so genannten „marinen Klima-Refugien“, Ökosysteme, die gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels widerstandsfähiger sind und die für die Erhaltung der derzeitigen marinen Gemeinschaften von grundlegender Bedeutung sein können.

BioACU: Dieses Teilprojekt befasst sich mit der Überwachung der biologischen Vielfalt mit Hilfe von in autonome Fahrzeuge integrierten akustischen Empfängern, um georeferenzierte Daten über kritisch gefährdete Arten auf den Kanarischen Inseln zu liefern. Der Einsatz von Gleitern (Unterwassergleitern) und autonomen Segelbooten, wird präzise Zählungen und Analysen der Lebensraumnutzung im gesamten Archipel auf schnelle und effiziente Weise ermöglichen.

CanOA: Ziel dieses Teilprojekts ist es, den Prozess der Ozeanversauerung auf den Kanarischen Inseln zu untersuchen und ein Beobachtungsnetz für die physikalisch-chemischen Parameter des Ozeans aufzubauen. Zur Durchführung dieser Überwachung verfügt CanOA über zwei feste Bojen und die so genannten VOS-Beobachtungslinien (Volunteer Observing Ship), bei denen herkömmliche Schiffe eingesetzt werden, in denen wissenschaftliche Geräte installiert sind, um während der Fahrt automatische Messungen durchzuführen.

BuoyPAM: Dieses Projekt zielt darauf ab, Unterwassergeräusche zu untersuchen, und zwar sowohl solche natürlichen Ursprungs als auch Unterwassergeräusche, die durch menschliches Handeln erzeugt werden. Zur Durchführung dieser Studie wird ein passives akustisches Überwachungssystem verwendet, das in ein Netz ozeanographischer Bojen integriert ist.

MacPAM: Wie das vorangegangene Teilprojekt zielt auch MacPAM auf die Untersuchung von Unterwasserschall ab, verwendet dazu aber ein passives Überwachungssystem, das in Gleiter (Unterwassergleiter) integriert ist, die mit sehr geringem Energieaufwand große Tiefen erreichen können. Dies wird die Erstellung von Karten über Meereslärm, akustische Umgebungen und das Vorkommen von Walen in verschiedenen Gebieten Makaronesiens ermöglichen.

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