Agapornis nigrigenis, Rußköpfchen

Kategorie Land
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Der LPF ist es gelungen, den Rußköpfchen vor dem Aussterben zu bewahren, eine Art, die durch illegalen Handel und fortschreitende Lebensraumzerstörung stark bedroht ist.

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Rußköpfchen, Sambia

Das Rußköpfchen ist eine in Sambia beheimatete Art der Unzertrennlichen, die von der IUCN (International Union for Conservation of Nature) als gefährdet eingestuft wird.

Man geht davon aus, dass drei Faktoren den Rückgang der Populationen des Rußköpfchens im letzten Jahrhundert verursacht haben: die starke Ausbeutung für den Heimtierhandel, die allmähliche Austrocknung seines Lebensraums, die angesichts des stark lokal begrenzten Verbreitungsgebiets der Art heute als Hauptbedrohung gilt, und die teilweise Verdrängung von Sorghum- und Hirsekulturen (eine attraktive Nahrungsquelle) durch Mais.

In letzter Zeit gab es möglicherweise lokale Rückgänge, die auf den Rückgang der Oberflächenwasservorräte in der Trockenzeit zurückzuführen sind, vielleicht aufgrund des langfristigen Klimawandels. Die Anzahl der permanenten Wasserquellen in den Mopanewäldern ist seit dem frühen 20. Jahrhundert zurückgegangen. Diese geringe Verfügbarkeit von Wasser in der Trockenzeit ist wahrscheinlich der Hauptfaktor für das Verschwinden der permanenten Populationen aus den Flüssen Bovu und Sinde und für Populationsveränderungen im Ngweze Fluss. Hinzu kommt ein Rückgang der jährlichen Niederschläge im Lebensraum der Art um durchschnittlich 5 mm pro Jahr zwischen 1950 und 1995, was die Abhängigkeit der Art von künstlichen Wasserquellen erhöht. Die jüngste Errichtung von Bohrlöchern mit Handpumpen entlang der Flussgebiete von Ngweze, Sichifulo und Machile könnte zu einem Rückgang der Verfügbarkeit von Oberflächenwasser führen, da die Menschen ihre Aktivitäten zur Schaffung von Wasserquellen in den Flussbetten reduzieren.

Die Loro Parque Fundación arbeitet an einem Forschungs- und Schutzprojekt für das Rußköpfchen in Sambia mit, dessen Hauptziele sind:

1. Die Eingrenzung des Verbreitungsgebiets des Rußköpfchens und möglichst genaue Schätzung seines Bestands und der Populationsgröße mit Hilfe einer Transektmethode anhand von Stichproben aus der Entfernung sowie die Verknüpfung dieser Ergebnisse mit historischen Erhebungen der Art, um Trends zu erkennen.
2. Die Ermittlung von Faktoren, die die Population und Verbreitung der Art einschränken. Dazu gehören vor allem die Lebensraumqualität (insbesondere Nistbäume), die Eigenschaften und die Verfügbarkeit von Teichen sowie anthropogene Bedrohungen (z. B. Landnutzungsänderungen).
3. Die Überwachung und Dokumentation der räumlichen und zeitlichen Nutzung einer Reihe von Teichen durch Unzertrennliche mit Hilfe von Bürgerwissenschaft, Fernerkundung und ökologischer Modellierung.
4. Die Nutzung historischer und aktueller Aufzeichnungen über das Vorkommen von Arten zusammen mit Fernerkundungsdaten zur Erstellung von Verbreitungsmodellen und zur Untersuchung von Szenarien potenzieller Veränderungen der Lebensraumqualität und der Verfügbarkeit von Wasserreservoirs zur Modellierung künftiger Populationsveränderungen und -anforderungen.
5. Die Nutzung der Ergebnisse zur Festlegung geeigneter Strategien für das Bestandsmanagement zur langfristigen Erhaltung der Art.

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