Squatina squatina, Engelshai

Kategorie Maritim
Datum  2016
Geldanlagen 127.728,00€

Der Engelshai ist eine stark gefährdete Haiart. Die Kanarischen Inseln sind einer der letzten Orte, an denen diese Art noch vorkommt. LPF unterstützt Studien über diese Art und ihre Bedrohung in den kanarischen Gewässern.

Unterstützung des Projekts
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Engelshai, Kanarische Inseln

Der Engelshai ist laut der IUCN (International Union for Conservation of Nature) eine vom Aussterben bedrohte Haiart. Dieser große Hai (bis zu 244 cm) bevorzugt sandige Meeresböden. Früher war die Art weit verbreitet und im gesamten Mittelmeer und entlang der Atlantikküste von Norwegen bis zu den Kanarischen Inseln zu finden. Mittlerweile ist sie jedoch in ihrem gesamten Verbreitungsgebiet sehr selten geworden und wird nur noch sehr selten gesichtet. Die einzige Ausnahme sind die Kanarischen Inseln, die als ein Rückzugsgebiet für diese Art gelten und wo Fischer und Taucher diese Haie regelmäßig beobachten können.

Die Hauptbedrohungen, denen diese Art ausgesetzt ist, sind die gleichen wie die, die zu ihrem Rückgang geführt haben: Die intensive Fischerei ist für diesen Grundhai besonders schädlich, da er durch Grundschleppnetze und Langleinen besonders gefährdet ist. Die Zerstörung von Lebensräumen durch den Küstentourismus und die kommerzielle Entwicklung, insbesondere in flachen Küstengebieten, ist ein weiterer wichtiger Faktor, der die Populationen dieser Art dezimiert hat.

Die Loro Parque Fundación hat in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation ELASMOCAN an mehreren Projekten zur Untersuchung der Populationen von Engelshaien auf den Kanarischen Inseln teilgenommen, mit dem Ziel, die wissenschaftlichen Kenntnisse über diese Art und ihre Populationen auf den Kanarischen Inseln zu erweitern, um wirksame Maßnahmen zu ihrer Erhaltung durchzuführen. Derzeit läuft eine aktive Studie im Rahmen des CANBIO-Projekts, bei der Engelshaien akustische Sender implantiert werden, die es den Wissenschaftlern ermöglichen, diese weltweit einzigartigen Populationen zu überwachen und Daten über ihre Verbreitung und Bewegungen genau, effizient und mit möglichst geringem Eingriff in das Leben der Tiere zu erhalten.

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